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Professionelle Klebefangrollen fürs Gewächshaus: Warum verlieren manche Fallen zu früh ihre Wirkung?
Klebefallen in einem Gewächshaus zu installieren ist relativ einfach.
Die eigentliche Belastungsprobe beginnt einige Wochen später, wenn Wärme, Feuchtigkeit, Staub, Pflanzenschutzmaßnahmen und die tägliche Arbeit im Bestand Klebstoff und Trägermaterial beanspruchen.
Für einen professionellen Betrieb verursacht eine Falle, die ihre Klebewirkung zu früh verliert, mehr als nur zusätzliche Produktkosten. Sie muss ersetzt werden, bindet Arbeitszeit und kann während einer kritischen Kulturphase eine geringere Fangfläche bieten.
Deshalb sollte die Auswahl einer Klebefangrolle oder chromatischen Falle nicht ausschließlich von Farbe oder Preis abhängen.
Was bestimmt die Qualität einer Klebefangrolle?
Der Klebstoff gehört zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen. Er muss seine Fangwirkung über den vorgesehenen Nutzungszeitraum trotz wechselnder Bedingungen im Gewächshaus ausreichend erhalten.
Ebenso wichtig ist das Trägermaterial. Eine Rolle, die sich während der Installation dehnt, verformt oder reißt, lässt sich schwerer handhaben und kann die tatsächlich nutzbare Fangfläche reduzieren.
Diese Unterschiede werden in professionellen Gewächshäusern besonders relevant, wenn Hunderte oder Tausende Meter Material installiert werden. Ein kleiner Qualitätsunterschied pro Meter kann sich auf Betriebsebene zu einem erheblichen Problem entwickeln.
Warum 100-Meter-Klebefangrollen verwenden?
Klebefangrollen bilden entlang der Kulturreihen eine kontinuierliche Fangfläche. Sie eignen sich besonders dann, wenn ein Betrieb die Klebefläche in einem gesamten Bereich erhöhen möchte und nicht ausschließlich mit einzelnen Kontrollfallen arbeiten will.
Professionelle Rollen mit 100 Metern Länge ermöglichen die effiziente Abdeckung langer Kulturreihen. Unterschiedliche Breiten erlauben zudem eine Anpassung an Schädlingsdruck und Gewächshausaufbau.
Blaue Rollen werden hauptsächlich eingesetzt, wenn Thripse im Mittelpunkt stehen. Gelbe Rollen werden häufig gegen Weiße Fliegen, geflügelte Blattläuse und weitere von Gelb angezogene Insekten verwendet.
Einige Betriebe setzen beide Farben gleichzeitig ein, um während eines Kulturzyklus verschiedene Schädlingspopulationen zu beobachten.
Haltbarkeit ist auch eine Frage der Arbeitskosten
Die tatsächlichen Kosten einer Klebefalle bestehen nicht nur aus dem Kaufpreis. Auch die Zeit für Installation, Austausch und Entfernung am Ende der Kultur muss berücksichtigt werden.
Dieser Faktor gewinnt an Bedeutung, wenn mehrere Tausend Einzelfallen in einem kommerziellen Gewächshaus eingesetzt werden.
Konventionelle chromatische Fallen können Schnur, Klammern oder zusätzliche manuelle Arbeitsschritte erfordern. Doppelhakenfallen können direkt aufgehängt und durch Herunterziehen entfernt werden, wodurch sich die Anzahl der Arbeitsschritte reduziert.
Bei internen Installationstests mit Fallen von Hydroponic Systems betrug der Unterschied zwischen einer traditionellen Befestigung und dem Doppelhakensystem ungefähr 18 Arbeitsstunden pro Hektar. Bei 5.000 Fallen kann die kombinierte Zeiteinsparung bei Installation und Entfernung ungefähr 47 Stunden erreichen.
Im professionellen Anbau wird diese Zeit zu einem messbaren Produktionskostenfaktor.
Klebefangrolle oder Einzelfalle?
Beide Formate erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
Klebefangrollen eignen sich, wenn eine große und kontinuierliche Fangfläche benötigt wird. Sie können entlang der Kulturreihen zur intensiven Überwachung oder zum Massenfang installiert werden.
Einzelfallen eignen sich besser, wenn präzise Kontrollpunkte in unterschiedlichen Bereichen des Gewächshauses benötigt werden. Sie erleichtern außerdem den Vergleich des Schädlingsdrucks zwischen verschiedenen Sektoren.
In vielen professionellen Pflanzenschutzprogrammen ergänzen sich beide Systeme.
Eine europäische Lösung für Erzeuger und Händler
Hydroponic Systems produziert in Europa Klebefangrollen und chromatische Fallen für den professionellen landwirtschaftlichen Einsatz.
Die Rollertraps bestehen aus Polypropylen und werden als 100-Meter-Rollen in unterschiedlichen Breiten angeboten. Mehrere Farben ermöglichen die Anpassung der Fangstrategie an den jeweiligen Zielschädling.
Die chromatischen Einzelfallen sind ebenfalls in verschiedenen Formaten erhältlich und können mit einem Doppelhakensystem ausgestattet werden, das den Zeitaufwand für Installation und Entfernung reduziert.
Die Produkte richten sich an Gewächshausbetriebe, Jungpflanzenproduzenten, Gartenbaubetriebe, Agrarhändler und Importeure, die Materialien für den wiederholten professionellen Einsatz benötigen.
Was sollte vor dem Kauf geprüft werden?
Vor der Auswahl einer Klebefangrolle oder chromatischen Falle sollten mehrere Kriterien berücksichtigt werden. Qualität und Gleichmäßigkeit des Klebstoffs sind wichtig, ebenso aber die Formstabilität des Materials, die einfache Installation und das Verhalten unter Gewächshausbedingungen.
Die Farbe sollte entsprechend dem wichtigsten Schädling ausgewählt werden. Das Format muss zur Fläche und zur geplanten Überwachungs- oder Fangstrategie passen.
Ein günstigeres Produkt kann am Ende höhere Kosten verursachen, wenn es zu früh seine Klebewirkung verliert, sich während der Nutzung verformt oder mehr Arbeitszeit benötigt.
Zum Vergleich der verfügbaren Farben, Formate und Vertriebsbedingungen können die Rollertraps und chromatischen Klebefallen von Hydroponic Systems im Marketplace aufgerufen werden.