#Landwirtschaftsmaschinen und Ausrüstungen
Wie sich Verstopfungen von Bewässerungsleitungen, Tropfern und Tropfspießen vermeiden lassen
Das Reinigen der Filter, das Spülen der Leitungen und der Austausch verstopfter Tropfer können die Funktion des Bewässerungssystems kurzfristig wiederherstellen.
Häufig tritt das Problem jedoch bereits nach wenigen Tagen oder Wochen erneut auf. Wenn sich Verstopfungen regelmäßig wiederholen, liegt ihre Ursache nicht immer im Tropfer selbst. In vielen landwirtschaftlichen Anlagen beginnt sie mehrere Meter weiter vorne, im Inneren der Rohrleitungen und Bewässerungsschläuche.
Das Bewässerungswasser kann organische Substanzen, Mikroorganismen, einzellige Algen, Schluff, Karbonate und ausgefällte Düngemittelbestandteile enthalten. Unter günstigen Bedingungen tragen diese Stoffe zur Bildung eines Biofilms bei, einer klebrigen Schicht, die sich an den Innenflächen des Bewässerungsnetzes festsetzt.
Der Biofilm verkleinert nicht nur den freien Querschnitt der Leitung. Seine haftende Struktur bindet Schwebstoffe, Sedimente und mineralische Ablagerungen. Diese Materialien sammeln sich an den Rohrwänden und gelangen mit der Zeit zu den empfindlichsten und engsten Bereichen des Systems. Filter verschmutzen häufiger, die Labyrinthe der Tropfer verlieren an Durchfluss, Mikroschläuche verstopfen und Tropfspieße liefern nicht mehr die vorgesehene Wassermenge.
Der Austausch eines verstopften Bauteils beseitigt die sichtbare Folge, aber nicht zwangsläufig die Ursache. Solange der Biofilm im Leitungsnetz aktiv bleibt, können neue Ablagerungen entstehen und der gleiche Wartungszyklus beginnt erneut.
Die betrieblichen Folgen wiederkehrender Verstopfungen
Ein einzelner verstopfter Tropfer mag zunächst wie ein geringfügiges Problem erscheinen. Anders sieht es aus, wenn Hunderte oder Tausende von Tropfern in einem professionellen Betrieb betroffen sind.
Wiederkehrende Verstopfungen erhöhen den Arbeitsaufwand für die Kontrolle der Leitungen, die Reinigung der Filter, das Spülen einzelner Sektoren und den Austausch von Komponenten. Gleichzeitig können sie die Gleichmäßigkeit der Bewässerung beeinträchtigen, Unterschiede in der Feuchtigkeit des Bodens oder Substrats verursachen und die präzise Verteilung von Düngemitteln erschweren.
Bei hochwertigen Kulturen kann bereits eine geringe hydraulische Abweichung, die sich über zahlreiche Bewässerungszyklen wiederholt, die Bedingungen im Wurzelbereich, die Nährstoffverfügbarkeit, die Pflanzenentwicklung und die Gleichmäßigkeit des Bestandes beeinflussen. Es handelt sich daher nicht nur um ein Wartungsproblem, sondern möglicherweise um ein Produktions- und Rentabilitätsrisiko.
Korrektive Reinigungen bleiben notwendig, wenn sich bereits erhebliche Ablagerungen im System befinden. Einzelne Behandlungen verhindern jedoch nicht immer, dass sich erneut Biofilm bildet. Solange das Wasser Mikroorganismen, organische Substanzen und geeignete Wachstumsbedingungen liefert, kann der Verunreinigungsprozess wieder beginnen.
Kontinuierliche Wasserdesinfektion durch PHA-Erzeugung vor Ort
Hydroponic Systems liefert automatisierte Anlagen, die PHA direkt im landwirtschaftlichen Betrieb erzeugen und kontrolliert in das Bewässerungsnetz dosieren.
Das System kann rund um die Uhr arbeiten und das Wasser bereits an der Bewässerungszentrale behandeln, anstatt erst einzugreifen, wenn die nächste Verstopfung sichtbar wird.
PHA trägt dazu bei, die mikrobiologische Belastung zu reduzieren, organische Substanzen zu oxidieren und den an Rohrleitungen und Bewässerungskomponenten haftenden Biofilm zu destabilisieren. Eine kontinuierliche Behandlung unterstützt die Sauberkeit von Filtern, Leitungen, Tropfern und Tropfspießen und erschwert gleichzeitig die erneute Bildung biologischer Ablagerungen.
Da das PHA direkt vor Ort erzeugt wird, können Produktion und Dosierung an das tatsächliche Bewässerungsprogramm angepasst werden. Die Anlage lässt sich in einen vorhandenen Technikraum oder eine bestehende Bewässerungszentrale integrieren und entsprechend den betrieblichen Anforderungen automatisieren.
Jede Anlage muss individuell dimensioniert werden
Die passende Maschine lässt sich nicht allein anhand der Hektarzahl auswählen. Die erforderliche Kapazität hängt vom maximalen Bewässerungsdurchfluss, der Anzahl der Bewässerungszentralen, den gleichzeitig betriebenen Sektoren, der Wasserquelle, dem Filtersystem, der Dauer der Bewässerungszyklen und dem bereits vorhandenen Verschmutzungsgrad ab.
Darüber hinaus muss geklärt werden, ob die Verstopfungen biologischen, physikalischen oder chemischen Ursprungs sind oder aus einer Kombination dieser Faktoren entstehen. Schluff, mineralische Ausfällungen und Biofilm können gleichzeitig auftreten. Eine wirksame Lösung beginnt deshalb mit einer technischen Bewertung der Wasserqualität und der hydraulischen Auslegung.
Je nach Projekt kann Hydroponic Systems eine zentrale Hochleistungsanlage oder eine modulare Konfiguration mit mehreren Produktions- und Dosierpunkten anbieten.
Technisches Angebot anfordern
Wenn Filter kurz nach der Reinigung erneut verschmutzen, Leitungen häufig gespült werden müssen oder Tropfer und Tropfspieße wiederholt an Durchfluss verlieren, kann sich die Ursache im gesamten Bewässerungsnetz entwickeln.
Hydroponic Systems analysiert Kultur, Anbaufläche, maximalen Bewässerungsdurchfluss, Wasserquelle, Filtersystem und das aktuelle Verstopfungsproblem, um die geeignete PHA-Erzeugungsanlage zu bestimmen.
Übermitteln Sie uns die grundlegenden Daten Ihrer Installation und fordern Sie ein individuell ausgearbeitetes technisches und kommerzielles Angebot an.
Kontaktieren Sie Hydroponic Systems, um Ihr Bewässerungsnetz zu prüfen und das geeignete System zur PHA-Erzeugung vor Ort für Ihren Betrieb zu bestimmen.