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#Zucht
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Studie bestätigt: Gummimatten für Rinder reduzieren die Rutschgefahr um 99 % und sorgen so für erhebliche Verbesserungen beim Tierwohl und bei der betrieblichen Produktivität
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Gummimatten für die Tierhaltung
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Ergebnisse einer kürzlich durchgeführten Initiative zum Viehexport, die gemeinsam von Meat & Livestock Australia (MLA) und LiveCorp geleitet wurde, bestätigen, dass die Verlegung von Gummimatten für Rinder auf Laufwegen in Viehhöfen, auf Laderampen und in Transporteinrichtungen die Rutschrate bei Rindern um 99 % senkt und schwere Sturzunfälle vollständig verhindert, was zu deutlichen Verbesserungen sowohl beim Tierschutz als auch bei der betrieblichen Effizienz der landwirtschaftlichen Betriebe führt.
Der Versuch wurde in Westaustralien durchgeführt. Die Forscher bewerteten sieben verschiedene Gummi-Mattenvarianten in den Gängen von Export-Quarantänehöfen, auf Laderampen und auf Viehtransportschiffen und verglichen deren Leistung mit herkömmlichen Bodenbelägen wie Holzspäneeinstreu, strukturiertem Beton und Stahlgitterrosten. Die wichtigsten Ergebnisse lauten wie folgt:
Für Rinder: Alle getesteten Gummimattenvarianten verhinderten schwere Stürze vollständig, wobei die Rutschhäufigkeit im Vergleich zu Betonböden um 99 % sank;
Für Schafe: Bei allen Mattenvarianten traten keine Stürze auf. Bei fünf der sieben Varianten wurden keine Rutschunfälle verzeichnet, während die verbleibenden beiden eine Reduzierung der Rutschrate um 96 % erzielten.
Über die zentrale rutschhemmende Wirkung hinaus bestätigte der Versuch weitere betriebliche und wartungstechnische Vorteile von Gummimatten für Rinder. Die Verlegung ist unkompliziert und erfordert keine Ausfallzeiten für die Nachrüstung der Anlage; die leicht zu reinigende Oberfläche gewährleistet hohe Hygienestandards; und das langlebige, verschleißfeste Material bleibt auch bei starkem, kontinuierlichem Hufverkehr sicher an Ort und Stelle, ohne Risse zu bilden, was über die gesamte Lebensdauer zu geringeren Gesamtbetriebskosten führt.
Karl Archer, Leiter des Versuchs und landwirtschaftlicher Berater, merkte an, dass der Nutzen von Gummimatten weit über die Verletzungsprävention hinausgeht. Weniger Huf- und Gliedmaßenverletzungen bei Rindern senken die Tierarztkosten, beschleunigen den Durchsatz gesunder Tiere und verringern den Stress sowohl für die Tiere als auch für das Personal.
Gummimatten für Rinder sind bereits in australischen Rindfleischbetrieben, Milchviehbetrieben und Mastbetrieben weit verbreitet. Nach den positiven Versuchsergebnissen haben Häfen und Weidebetriebe in südostasiatischen Märkten, darunter Indonesien, Pilotprojekte gestartet, und die Lösung ist auf dem besten Weg, zur Standardausstattung in der großflächigen Tierhaltung zu werden.